Abenteuer Home-Office

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Katja arbeitet in der Lebenshilfe Murau. In diesem Text schreibt sie über ihre Arbeit zuhause im Home*office. Home*office ist ein Wort in der Sprache Englisch und bedeutet man arbeiten von Zuhause aus am Computer.
Eine Frau sitz zuhause vor einem Laptop
„In Zeiten wie diesen“ oder „Aufgrund der Corona-Krise“ – diese einleitenden Worte verfolgen einem auf Schritt und Tritt seit Ende März in Österreich. Corona. Ein kurzer Name, der in seinem Klang nicht viel preisgibt. Meine Generation denkt bei diesem Namen an andere Dinge. An Discobesuche, an eine tolle Stimmung, an ein gut schmeckendes Getränk welches man mit Freunden und vielen anderen Menschen genießt. Mit diesen Gedanken schweife ich ab, tauche in meine Vergangenheit ein und schmunzle. Komme bei den Erinnerungen der vielen Erlebnissen und der Gesichter, die ich vor meinem inneren Auge sehe sogar zum Lachen…. 
…. Und wenn ich dann die Zahlen der Toten in Österreich und der Rest der Welt lese vergeht mir das Lachen. Gründlich! 

Wie kann das sein, dass plötzlich und wie aus dem Nichts ein Virus die Welt bombardiert. Diesen Gedanken hatte bestimmt nicht nur ich in dieser Zeit. Verschwörungstheorien machten die Runde und verunsicherten viele. Eine kollektive Angst entstand. 

Als Vorsichtsmaßnahme wird die Lebenshilfe Murau inklusive der Außenstandorte geschlossen. Die Folge heißt auch bei uns Home-Office. Ein modernes und durchaus positiv gestimmtes Wort welches viel verspricht. Für einen genetisch vorprogrammierten Langschläfer lockt der Gedanke ungemein nicht jeden Tag pünktlich um 7:30 Uhr am Arbeitsplatz erscheinen zu müssen. Manchmal macht es einfach Sinn, von zuhause aus zu arbeiten. Die Arbeit läuft gut. Manchmal, so wie momentan, ist es schlichtweg notwendig, um andere zu schützen. Wie sich bis jetzt zeigt, kann man so viel damit erreichen.
Während man den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und an den Hinweis der Großelterngeneration denkt, die davor warnte „viereckige Augen vom zu vielen Kastl schauen“ zu bekommen, vermisst man genau das. Den Kontakt zu anderen Menschen und dann fällt einem plötzlich wieder ein, dass man morgens – noch nicht einmal den Eingangsbereich der Lebenshilfe betretend – von Weitem freudestrahlend begrüßt wird, man einfach so gemalte Kunstwerke geschenkt bekommt und dann machen alle Regeln einen Sinn und man freut sich auch als Morgenmuffel wieder sehr darauf um 7:30 Uhr am Arbeitsplatz zu sein! 


Katja Unterweger Mitarbeiterin der Kreativwerkstätte Oberwölz

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